
Therapie- und Impfstoff-Forschung
Viren sind für die Therapieforschung aus drei Gründen von hohem Interesse:
- Erstens können viele schwere Virusinfektionen immer noch nicht kausal und effektiv behandelt werden.
- Zweitens könnten Viren als Genfähren (virale Vektoren) in der Gentherapie einer Vielzahl verschiedener angeborener und erworbener Erkrankungen eingesetzt werden.
- Drittens könnten zelltoxische Viren, die sich bevorzugt in Krebszellen vermehren, so genannte onkolytische Viren, in der Tumortherapie eingesetzt werden.
Auf allen drei Gebieten ist die Sektion aktiv.
Neben der Erforschung innovativer Therapiekonzepte ist die derzeit größte Herausforderung der Virologie die Entwicklung eines Impfstoffes gegen AIDS. Da herkömmliche Wege bislang keinen wirksamen Impfstoff hervorgebracht haben, setzen wir auf neuartige Ansätze, bei denen insbesondere Mechanismen der angeborenen Immunität zur Induktion einer potenten antiviralen Immunantwort genutzt und/oder moderne rekombinante RNA Viren zu hochpotenten Lebendimpfstoffen umgerüstet werden.
Öffnungszeiten Chefsekretariat (Frau Brunner):
Mo-Do 07:30 - 16:00, Fr 07:30 - 13:30




