STRAHLENTHERAPIE

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Labor f├╝r
Zuweiser Experimentelle
und Translationale Radioonkologie

 

Labor f├╝r Experimentelle und Translationale Radioonkologie

Seit Kurzem gibt es eine eigene Internetseite des Labor f├╝r Experimentelle und Translationale Radioonkologie

Zu finden ist sie unter:
https://www.extro-lab.at/blog/


Das Labor f├╝r Experimentelle und Translationale Radioonkologie-Forschung (Leiterin des Labors: Priv.-Doz. Dr.med. Ira-Ida Skvortsova; Univ.-Klinik f├╝r Strahlentherapie-Radioonkologie) wurde im Jahr 2006 gegr├╝ndet. Im Rahmen seines Forschungsprogramms besch├Ąftigt sich das Labor mit der Entwicklung neuartiger Biomarker und Therapieziele, um das Tumoransprechen auf Strahlentherapie vorherzusagen und zu verbessern und die Krebstherapie f├╝r den Patienten individuell ma├čzuschneidern. Wenn wir den Endpunkt des Programms erreichen wollen, m├╝ssen wir die molekularen Hintergr├╝nde der prim├Ąren und sekund├Ąren (erworbenen) Strahlenresistenz besser verstehen lernen. Der Einsatz proteomischer Methoden ist weithin ├╝blich, um die am h├Ąufigsten in Karzinomzellen ver├Ąnderten Signalwege, die sich auf das radiologische Ansprechen auswirken, zu identifizieren. Versuche mit Proteomen werden in unserem Labor und in Zusammenarbeit mit dem Biozentrum Innsbruck (Prof. Lukas A. Huber, Prof. Herbert Lindner) sowie mit den Proteomen-Labors in Amsterdam und Rotterdam (Niederlande) durchgef├╝hrt. Daneben arbeitete das Labor f├╝r experimentelle und translationale radioonkologische Forschung mit weltweit f├╝hrenden Wissenschaftlern der translationalen Krebsforschung (USA, Spanien, Niederlande, Belgien, Griechenland, Israel) zusammen.

Im Jahr 2012 rief Priv.-Doz. Dr.med. Ira-Ida Skvortsova, Mitglied der EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer) PathoBiology and Pharmacology and Molecular Mechanisms Groups, eine Zusammenarbeit zwischen diesen auf translationale Forschung ausgerichteten Gruppen und den krankheitsorientierten Gruppen der EORTC (Radioonkologie-, Brustkrebs- und Urogenitalkrebs-Gruppe) ins Leben. Dank dieser fruchtbaren Zusammenarbeit konnten neue klinische Studien initiiert werden, die eine ausgepr├Ągte translationale Forschungskomponente aufweisen. Die translationale Forscherin Dr. Skvortsova wurde aufgefordert, an der Entwicklung des neuen EORTC-Projekts ÔÇ×Plattform f├╝r lokalisiertes Hochrisiko-ProstatakarzinomÔÇť teilzunehmen. Man beabsichtig, den europ├Ąischen Krebsforschungsinstituten und universit├Ąren Fachbereichen neue klinische und translationale Forschungsstudien (u. a. Studien im Zusammenhang mit Strahlentherapie) vorzuschlagen, deren Ziel es sein wird, die am besten geeignete Therapiealternative f├╝r Patienten mit einem hohen Risiko f├╝r Prostatakrebs zu entwickeln.

Aufgrund ihres internationalen Renommees auf dem Gebiet der translationalen Krebsforschung wurde an Priv.-Doz. Dr.med. Ira-Ida Skvortsova 2012 die Bitte herangetragen, Mitglied des EORTC Translational Research Advisory Committee (TRAC) zu werden. Zu ihren Aufgaben als Mitglied des TRAC z├Ąhlt die Unterst├╝tzung der klinischen EORTC-Gruppen bei der Optimierung von translationalen Forschungsstudien und der Implementierung translationaler Ans├Ątze in die wissenschaftliche Strategie; sie regt translationale Forschungsprojekte der EORTC entweder als Nebenstudien im Rahmen neuer klinischer EORTC-Studien oder durch Verwendung vorhandener klinisch annotierter Proben an; sie steht bei allen innerhalb der EORTC durchgef├╝hrten translationalen Forschungsprojekten mit ihrer Expertise sowohl in wissenschaftlicher als auch praktischer Hinsicht beratend zur Seite; sie sorgt f├╝r den Informationsaustausch zwischen den EORTC-Bereichen Translational Research und Clinical Research und setzt sich f├╝r den Ausbau der EORTC-Plattform mit Grundlagenforschern und klinischen Forschern ein; sie unterst├╝tzt das translationale Forschungsteam am Hauptsitz der EORTC und die Abteilung EPOD (Early Project Optimization Department).

2012 wurde an Priv-Doz. Dr.med. Ira-Ida Skvortsova die Bitte herangetragen, offiziell die Betreuung von ESMO Fellows, welchen ein Translational Research Fellowship der ESMO gew├Ąhrt wird, zu ├╝bernehmen.