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Medizinische Universität Innsbruck
Univ. Prof. Dr. Cornelia Lass-Flörl
Direktorin


A-6020 Innsbruck
Fritz-Pregl-Str. 3
Tel. 0043/512/9003-70700
Fax 0043/512/9003-73700


hygiene-bakteriologie@i-med.ac.at
www.i-med.ac.at

Vorankündigungen

18.10. - 15.12.2013


Ausstellung MenschMikrobe

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News

05.02.2013
Vortrag über die Epidemiologie invasiver Pilzerkrankungen in Europa
25.01.2013
Innsbrucker Forschungsarbeit am Titelblatt
7.01.2013
FWF: Erfreuliche Vergabesitzung für die Medizinische Universität Innsbruck

1.01.2013
HMM-Newsletter 5 "Impfungen für Personen im Gesundheitswesen"

20.12.2012
Mittel aus Tiroler Wissenschaftsfonds für exzellente Nachwuchsforschung

10.12.2012
Preis der Stadt Innsbruck geht an drei Forscherinnen der Medizinischen Universität Innsbruck

27.08.2012
CBS Course on Medical Mycology erstmals in Innsbruck
07.08.2012
11th ESCMID  Summer School in Innsbruck
29.06.2012
CIIT Science Day 2012
08.05.2012
"Aktion saubere Hände" offiziell gestartet

02.05.2012
Großer Andrang bei der Tiroler Forschungsnacht

12.04.2012
FWF bewilligt 4 Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck

20.01.2012
Auszeichnung beispielhafter Lehrprojekte

10.01.2012
Cornelia Lass-Flörl im Medizinischen Ausschuss des Österreichischen Wissenschaftsrates

08.09.2011

Neustrukturierung des "Aus- und Fortbildungskurs für Ärzte/Ärztinnen in Krankenhaushygiene" (ÖGHMP)
Nationale Koordination: Univ.Prof.Dr. Cornelia Lass-Flörl

file_pdf Grafik Neustrukturierung Krankenhaushygienekurs


 

16.06.2011
Dritter HUS-Weltkongress in Innsbruck

30.05.2011


HUS-AUSBRUCH in Deutschland:

In Deutschland sind zurzeit (Stand: Ende Mai 2011) über 1000 Menschen an EHEC Bakterien (Enterohämorrhagische Escherichia coli) erkrankt. E. coli stellen den Großteil der Darmflora des Menschen dar, enterohämorrhagische E. coli-Stämme bilden zusätzlich Toxine und können daher sehr gefährlich sein. In der Art der Übertragung verhalten sie sich jedoch wie Darmbakterien, d.h. sie können durch verunreinigte Lebensmittel und durch ungenügende Hygiene übertragen werden.

Von diesen über 1000 leiden über 300 an der schon von anderen EHEC Bakterien gut bekannten schweren Komplikation, dem „hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS)“. Dies kann in allerdings wenigen Prozentfällen zum Tod führen.

Auf der ORF-Homepage http://orf.at/stories/2060579/2060062/ sind die wichtigsten Fakten verzeichnet.

Darüber hinaus folgende Informationen:

Sind Lebensmittel in Österreich mit diesem Erreger behaftet?
Nein, der Ausbruch ist derzeit streng auf Nord- und Zentral-Deutschland beschränkt, andere Fälle in Europa sind von in Deutschland infizierten Personen dorthin gebracht worden. In Tirol gibt es bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine nachgewiesenen Infektionen mit dem die schweren Erkrankungen in Deutschland verursachenden EHEC-Stamm (Stand: 30. Mai 2010, 09:00). Es wird jedoch empfohlen, dass man Lebensmittel, die man nicht kochen, braten, oder schälen kann, immer gründlich zu waschen.

Gibt es Erkrankungen durch EHEC-Bakterien auch in Österreich?
Ja, denn es gibt in jedem Jahr ca. 60-80 Fälle in ganz Österreich und natürlich auch deren Komplikationen, d.h. auch einige wenige HUS Fälle. Diese Infektionen werden meist durch den Konsum von rohem Fleisch und unpasteurisierter Milch verursacht. Rinder können Träger dieser Keime sein. Aus diesem Grund können auch Streichelzoos und Bauernhöfe eine Infektionsquelle darstellen. Daher sollte man nach Tierkontakt auf das Hände waschen nicht vergessen.

Wird dieser EHEC-Ausbruchskeim auch nach Tirol kommen?
Dies ist nicht auszuschließen, aber sehr viel wahrscheinlicher über einen Touristen, der gesund (aber infiziert!) von zu Hause losgefahren ist und hier erkrankt, insbesondere dann, wenn die Hygiene nur unzureichend eingehalten wird. Nach einem Besuch von öffentlichen Einrichtungen (und ganz besonders Toiletten) sollten die Hände immer gründlich gewaschen und eventuell auch desinfiziert werden.

Kann der Erreger zuverlässig erkannt werden?
Ja! Das Hygiene-Institut in Innsbruck war über ein Jahrzehnt (bis Ende 2009) auch EHEC-Referenzinstitut für ganz Österreich – alle Keime aus Österreich wurden hier untersucht und das Know-how ist natürlich nach wie vor vorhanden. Stühle von kleinen Kindern (unter 7 Jahren) testen wir schon seit Jahren auf die Anwesenheit des EHEC-Toxins, ebenso blutige Stühle aller Patienten. Derzeit wurde diese Untersuchung ausgeweitet auf Stühle von Patienten, die sich in den letzten zwei Wochen in den betroffenen Regionen aufgehalten haben. Das Ergebnis des Nachweises einer Toxinproduktion von EHEC-Bakterien liegt bereits innerhalb von 12-15 Stunden vor.

EHEC: Elementare Forschungserkenntnisse für neue Therapie kommen aus Innsbruck


25.05.2011
HUS-AUSBRUCH in Deutschland:
Momentan kämpfen unsere deutschen Kollegen mit einem vermehrten Auftreten von HUS-Fällen. Entsprechend der Daten aus dem EPIS des ECDC handelt es sich bei dem verursachenden Bakterium nicht um einen "klassischen" EHEC (mit Bildung von Shigatoxin und positivem eae Gen), sondern um einen STEC O104, der das stx2 Gen aber kein eae Gen besitzt.
In diesem Jahr wurden an der Referenzzentrale in Graz noch keine STEC O104 isoliert bzw. typisiert. Der deutsche Ausbruchsstamm wurde in Österreich 2011 bislang NICHT nachgewiesen.

EPIS-Meldung:
Date: 24/05/2011, 16:15
Country: Germany
Has Cases: Yes
Cases: 80
Epidemiological Information: We would like to inform about a HUS/STEC outbreak in Germany with over 80 HUS cases and 3 deaths due to HUS to date. New cases continue to be diagnosed. Surprisingly, cases are mostly adults with a stron predominance of females. Most cases are from or have a history of travel to the North of Germany (Hamburg, Northern Lower Saxony, Mecklenburg-Western Pomerania).
Suspected Sources: Currently available information suggests that STEC contaminated food is the vehicle of infection. So far, the vehicle or source of infection is unknown, but at presnt we have no indication that raw milk or meat are associated with the outbreak.
Organism Characteristics: Laboratory results indicate that STEC serogroup O104 (Stx2-positive, eae-negative) might be the causative agent.


05.05.2011
10-jähriges Bestehen der Österreichischen Gesellschaft für Medizinische Mykologie
15.04.2011
HMM-Newsletter 2 "Clostridium difficile - assoziierte Erkrankungen"
31.03.2011
RESISTENZBERICHT 2010

11.02.2011


Fortbildung: Optimierung der Krankenhaushygiene

12.01.2011
FWF bewilligt 4 Projekte (>my.point)

01.10.2010
Leitung Department für Hygiene, Mikrobiologie und Sozialmedizin (>my.point)


01.10.2010
Auszeichnung für 4 Lehrlinge der Medizinischen Universität (>my.point)
06.07.2010
Großer Andrang beim ersten CIIT Science Day (>my.point)
13.04.2010
Gemeinsame Antrittsvorlesung: Cornelia Lass-Flörl und Johannes Zschocke (>my.point)
03.03.2010
Cornelia Lass-Flörl: Entscheiden ist ihre Stärke (>my.point)
01.03.2010
Ungebrochenes Interesse am fünften Tiroler Impftag (>my.point)
25.01.2010
ALUMN-I-MED Neujahrsempfang 2010 (>my.point)
23.12.2009
Medizinische Universität Innsbruck beruft 3 neue ProfessorenInnen und setzt sich dabei gegen die Berufungen anderer Universitäten durch (>my.point)